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WolkenWanderer

Im Gleitflug mit Antoine de Saint-Exupéry

Die multimediale Theaterinszenierung verbindet Literatur, biografisches Erzählen, Schauspiel, Musik und Videokunst.

Zwischen kindlichem Staunen und den Zwängen des Erwachsenseins

Antoine de Saint-Exupéry war Pilot, Abenteurer, Schriftsteller und ein leidenschaftlicher Beobachter menschlicher Widersprüche. Seine Erfahrungen zwischen Wolken und Wüsten, Einsamkeit und Begegnung wurden zum Ausgangspunkt einer Literatur, die bis heute Generationen berührt.

„WolkenWanderer“ erzählt von diesem außergewöhnlichen Lebensweg in einer Verbindung aus biografischen Episoden, literarischen Texten, Schauspiel und visuellen Kompositionen.  Elena und Ruslan Kratschkowski begleiten die poetische Reise mit ihrer virtuosen Akkordeonmusik.

Im Zentrum steht eine Frage, die Saint-Exupérys Werk durchzieht: Was geschieht mit unserer kindlichen Fähigkeit zu staunen, wenn wir erwachsen werden?

Johannes Gärtner – Regie, Schauspiel, Buch, Produktion: „Saint-Exupéry war mit Herz und Kopf ein Suchender, ein Romantiker. Er wollte die Welt begreifen, vom Herzen her begreifen. Unser Stück erzählt von dieser Sehnsucht nach Freiheit und seinem Interesse an Menschen. Und sie erzählt davon, wie leicht wir Erwachsenen aus der Hand geben, was uns als Kinder lebenswichtig war: Die Liebe zum Leben.“

Ein kleiner Prinz, der die Welt verändert hat

2026 jährt sich die erste Veröffentlichung des „Kleinen Prinzen“ in Frankreich zum 80. Mal. Das weltberühmte Werk erschien bereits 1943 in New York und 1946 erstmals in Frankreich. Heute gehört es zu den meistübersetzten Büchern der Welt.

Auch im „WolkenWanderer“ kommt neben vielen anderen seiner Schriften der Kleine Prinz zu Wort – in Auszügen in einer neuen deutschen Übersetzung. Seine Begegnungen mit der Welt der Erwachsenen bilden einen poetischen Gegenpol zu den existenziellen Erfahrungen seines Schöpfers.

Elke Zeh – Schauspiel, Buch, dramaturgische Mitarbeit: „Der Kleine Prinz stellt unvoreingenommen und klare Fragen. Er übernimmt Verantwortung und verkörpert gleichzeitig die Unschuld, nach der wir uns so sehnen. Seine entwaffnende Sicht auf die Welt der Erwachsenen berührt unsere Herzen und hält uns mit Liebe humorvoll den Spiegel vor. Er sieht mit seinem Herzen und so wird uns das Wesentliche sichtbar.“